Ein neues Geschäftsviertel in der Hafencity?

Eigentlich hätte das Überseequartier in der Hamburger Hafencity schon 2014 weitgehend fertig sein sollen. Jedoch hatten sich die Investoren nach der Finanzkrise zurückgezogen, sodass im südlichen Teil des Überseequartiers die Bauarbeiten eingestellt wurden und die ursprünglichen Pläne nicht verwirklicht werden konnten. Doch nun ist ein wichtiger Schritt für die künftige Entwicklung des Viertels im Herzen von Hamburg gemacht worden: Der französische Konzern Unibail-Rodamco will die Erweiterung übernehmen und einen Betrag von rund 860 Millionen Euro investieren.

Das plant der Immobilienkonzern

Nun soll am Elbufer ein markantes Gebäudeensemble entstehen, welches das Viertel prägen soll. Geplant ist etwa die Realisierung des 70 Meter hohen Waterfront-Towers als Bürogebäude, der eine Aussichtsplattform erhalten soll. Aber auch für Touristen soll auf dem Areal einiges geboten werden.

So soll ein neues Kreuzfahrtterminal entstehen, das auf zwei Ebenen angelegt wird und nahezu die doppelte Fläche des bisherigen Terminals erreichen soll. Damit wollen die Investoren der Entwicklung der kontinuierlich wachsenden Zahl an Kreuzfahrpassagieren Rechnung tragen. Um möglichst kurze Wege zu gewährleisten, ist unter dem Terminal ein unterirdischer Bahnhof sowie ein Taxistand geplant. Weitere Flächen auf dem Gelände sind für Hotels und den Einzelhandel reserviert.

Ein wichtiger Schritt für die Zukunft

Die Pläne des neuen Investors sind für den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Hafencity. "Nicht nur die Hafencity selbst wird von diesem Neustart im südlichen Überseequartier profitieren", so das Stadtoberhaupt. Er ist überzeugt davon, dass durch das Projekt City und Hafencity enger zusammenwachsen. Das Team von Unibail-Rodamco will 2017 mit der Bebauung beginnen. Erwartet wird eine Bauzeit von vier Jahren, sodass die zentralen Flächen bereits 2021 fertiggestellt sein könnten.

Dezember 2014

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