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Arche Warder rettet bedrohte Tiere

Als Ausflugsziel für die ganze Familie empfiehlt sich der Zoo Arche Warder, der in der Nähe des gleichnamigen Ortes direkt an der A 7 liegt. Tierfreunde können hier auf einer Fläche von etwa 40 Hektar rund 130 verschiedene Tierrassen kennenlernen. Der Bestand des Zoos umfasst insgesamt etwa 1.000 Tiere.

Eine Reise in die Vergangenheit

Das Besondere: Die Besucher lernen in der Arche Warder alte Nutz- und Haustiere kennen, die bedroht oder fast ausgestorben sind. Damit gilt die Arche als zweiter anerkannter Naturerlebnisraum Schleswig-Holsteins. Die Trägerschaft über die Arche Warder hat ein eingetragener Verein übernommen, der mit Hilfe des Parks bedrohte Tierrassen schützen und retten will. 2004 hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace den Park übernommen, nachdem der ursprüngliche Gründer pleite gegangen war.

Eine Motivation der Betreiber liegt darin, den Besuchern eine Möglichkeit für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu zeigen. Diese besteht vom Ansatz her darin, zahlreiche unterschiedliche Tierrassen naturnah und standortgerecht zu halten.

Seltene Tiere in der Arche Warder

Vom Schwarzbunten Niederungsrind gibt es weltweit nur noch rund 120 Exemplare, drei davon grasen in der Arche Warder. Dieses Rind wurde im 19. Jahrhundert an den norddeutschen und niederländischen Küsten gezüchtet, bevor das Holstein-Rind in die Rasse eingekreuzt wurde. Das Schwarzbunte Niederungsrind gilt als fruchtbarer und genügsamer als das Holstein-Rind, hat aber eine geringere Milchleistung.

Rund um die Leine wurde einst die Leinegans gezüchtet, von der heute nur noch 70 Exemplare leben. Zweien von ihnen bietet die Arche Warder einen Lebensraum. Eigentlich galt diese Rasse in den 1960er Jahren bereits als ausgestorben. Jedoch entdeckte ein Agraringenieur 1994 mehrere Tiere in verschiedenen Regionen. Die Nachzucht der Rasse konnte mit sechs reinrassigen Tieren begonnen werden.

Als gefährdet gilt der Poitou-Riesenesel, von dem insgesamt nur noch 200 Exemplare existieren. Spätestens ab dem 11. Jahrhundert war diese Rasse in Südfrankreich weit verbreitet und wurde vorwiegend für die Feldarbeit verwendet. Mehrere Zoos beherbergen heute Poitou-Esel, die Arche Warder allein acht Stück.

Die Öffnungszeiten der Arche Warder

Die Arche Warder ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Einlass ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.

Januar 2014

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