Sturmflutenwelt Blanker Hans vereinigt Unterhaltung und Information

Auf eine Zeitreise der besonderen Art können sich die Besucher in der Sturmflutenwelt Blanker Hans in Büsum begeben: Die Besucher können hier die große Sturmflut von 1962 hautnah miterleben. Das Besondere in der Sturmflutenwelt Blanker Hans, die sich in einem Gebäude mit der Form einer Welle befindet, besteht darin, dass die Besucher unmittelbar in die dramatischen Ereignisse verwickelt werden. Die

Gäste werden von einem Schauspieler in das Jahr der großen Flut an der Nordsee begleitet. Sie müssen sich selbst vor den Fluten retten und finden zunächst in einer Dorfschänke einen scheinbar rettenden Unterschlupf. Von hier aus flüchten sie mit einer Rettungskapsel in der Sturmflutrettungsbahn, wodurch sie die gewaltigen Kräfte der Natur am eigenen Körper spüren können.

Spielerisches Lernen steht im Vordergrund

Anschließend können die Besucher die Kräfte der Natur in einer multimedialen Ausstellung auf zwei Etagen besichtigen. Dabei erfahren die Besucher ab fünf Jahren nicht nur viel Wissenswertes über Sturmfluten, sondern auch über die Gezeiten und verschiedene Wetter- und Klimaphänomene. Die Ausstellung ist so konzipiert, dass das spielerische Lernen und die sinnliche Erfahrung im Vordergrund steht.

Die große Sturmflut von 1962

Letztendlich wurde die große Sturmflut vom 16. und 17. Februar 1962 vom Orkan Vincinette ausgelöst, der den Schlusspunkt einer stürmischen Westwind-Wetterlage bildete, welche seit Dezember 1961 geherrscht hatte. Schon fünf Tage zuvor war die gesamte Küste der Nordsee von einer Sturmflut betroffen, die jedoch weit unter den Pegelwerten der zweiten Sturmflut zurückblieb.

In der Nacht vom 16. auf 17. Februar kam es vor allem an den Unterläufen von Weser und Elbe zu zahlreichen Deichbrüchen, weil der Wasserstand einen absoluten Rekordwert erreichte. Weil die Deiche und andere Hochwasserschutzeinrichtungen in einem schlechten Zustand waren und die Hilfe nur mangelhaft koordiniert wurde, kam es vor allem in der Hansestadt Hamburg zu schweren Schäden. Hier verstarben 315 der insgesamt 340 Todesopfer der Sturmflut.

März 2015

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