Glücksburg: die nördlichste Stadt Deutschlands erleben

Unmittelbar an der Flensburger Förde in der Landschaft Angeln liegt die 6.000-Einwohner-Stadt Glücksburg, Deutschlands nördlichste Stadt. Das staatlich anerkannte Seebad blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück, war einst sogar Residenz der dänischen Könige und bietet seinen Besuchern eine Vielzahl von kulturellen Schätzen.

Den Norden Deutschlands in Glücksburg entdecken

Die Stadt Glücksburg liegt auf der Halbinsel Holnis, die sich in die Flensburger Förde erstreckt. Zu den besonderen Schätzen der Natur gehören eine Steilküste sowie eine Salzwiese, auf der eine große Brutkolonie von Seevögeln lebt. Die Spitze der etwa sechs Kilometer langen Halbinsel gilt außerdem als nördlichster Festlandspunkt Deutschlands im Ostseeraum.

Glücksburg: Wo sich die Urlaubsgäste wohlfühlen

Den Status eines Ostseebads besitzt Glücksburg bereits seit 1872. Übernachtungsgelegenheiten für die rund 250.000 Urlaubsgäste pro Jahr bieten mehrere Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen sowie Campingplatz. Zu den wichtigen touristischen Einrichtungen für die Besucher gehört die Fördeland-Therme, ein Erlebnisbad mit Wellness-Zentrum.

Das Schloss Glücksburg: Ausflugsziel und Wahrzeichen

Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Schloss Glücksburg, welches im ausgehenden 16. Jahrhundert durch Herzog Johann von Schleswig-Holstein-Sonderburg errichtet wurde. Seit 1991 beherbergt ein Teil des Schlossparks das Rosarium Glücksburg. Hier wurden auf einer Fläche von etwa einem Hektar rund 500 verschiedene Rosensorten angepflanzt. Der deutliche Schwerpunkt des Rosariums liegt bei historischen Rosensorten, wobei englische Rosen deutlich überwiegen. In den vergangenen Jahrzehnten war das Schloss Glücksburg mehrfach Drehort für verschiedene Fernsehserien. Verewigt wurde das Schloss außerdem bereits zweimal für die Briefmarkenserien "Burgen und Schlösser" der Deutschen Bundespost.

Das Waldmuseum in Glücksburg

Der Glücksburger Wald, der sich auf einer Fläche von 600 Hektar erstreckt, zählt zu den beliebten Naherholungsgebieten in Glücksburg. Seit 2009 ist ein Waldmuseum in einem früheren Kirchengebäude Teil der touristischen Infrastruktur. Die Initiative für den Bau des Museums ging vom früheren Förster Dietrich Weldt aus und sollte einen Waldlehrpfad ersetzen, der in den 1960er Jahren angelegt worden war.

März 2015

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