Abenteuer erleben an der Rendsburger Hochbrücke

Ein Besuch an der Rendsburger Hochbrücke, dem Wahrzeichen Rendsburgs. Denn bei dieser Eisenbahnbrücke, die den Nord-Ostsee-Kanal überspannt, handelt es sich um eines der herausragendsten Technikdenkmäler Deutschlands, das unter Denkmalschutz steht und als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland gilt. An die Brücke ist außerdem eine von weltweit nur acht Schwebefähren angebracht, die Fußgänger und Fahrzeuge von einem Ufer zum anderen befördert.

Abenteuer auf und unter der Brücke

Während der Sommermonate werden Führungen auf die Brücke angeboten. Die Besucher erklimmen dabei die 178 Stufen der Wendeltreppe und werden nach dem Aufstieg mit einem Ausblick über Rendsburg und die Landschaft Mittelholsteins belohnt.

Ganz in der Nähe der Eisenbahnhochbrücke befindet sich außerdem ein Fußgängertunnel, der in den 1960er Jahren erbaut wurden. Die Besucher erreichen den Gehweg, der mehr als 20 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, über eine über 55 Meter lange Rolltreppe oder per Aufzug.

Wo die Schiffe begrüßt werden

Direkt unter der Rendsburger Hochbrücke wurde 1997 die Schiffsbegrüßungsanlage Rendsburg als neue Touristenattraktion eingeführt. Sobald ein Schiff die Brücke passiert, wird die jeweilige Nationalflagge kurz gehisst und die Nationalhymne abgespielt. Besucher, welche dieses Schauspiel beobachten, erhalten an der Schiffsbegrüßungsanlage Rendsburg außerdem Informationen über die jeweiligen Schiffe.

Darum wurde die Rendsburger Hochbrücke gebaut

Errichtet wurde die Rendsburger Hochbrücke, nachdem der Nord-Ostsee-Kanal anno 1907 verbreitert werden musste. Allerdings stieß die Rendsburger Hochbrücke bei der örtlichen Bevölkerung zunächst auf Skepsis, sodass sich der städtische Magistrat gegen den Bau aussprach. Einer der Gründe lag darin, dass sich die Fracht- und Personentarife verteuern sollten. Nachdem die Bahn- und Kanalbauverwaltung in zahlreichen Punkten Kompromisse einging, konnte der Bau schließlich in Angriff genommen werden. Dafür waren anno 1913 etwa 350 Arbeiter im Einsatz, die insgesamt 17.740 Tonnen Stahl verbauten. Eröffnet wurde die Rendsburger Hochbrücke schließlich am 1. Oktober 1913.

August 2015

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