Das Wikingermuseum Haithabu: ein Abenteuerland in der Kieler Bucht

Eine Zeitreise in die Welt der Wikinger kann die ganze Familie im Wikingermuseum Haithabu in Busdorf bei Schleswig unternehmen. Im dortigen Freilichtmuseum – der originalgetreuen Rekonstruktion eines Wikingerdorfes – dürfen die Besucher selbst einmal Thors Hammer gießen, Bernstein schleifen oder geheimnisvolle Runen schnitzen. Während der Sommermonate leben in den originalgetreu rekonstruierten Häusern übrigens sogar echte Wikinger und lassen die Besucher am Alltag der mysteriösen „Nordmänner“ teilhaben.

Haithabu: ein originalgetreuer Schauplatz

Museum und Freilichtmuseum befinden sich übrigens an einem historischen Ort. Denn in unmittelbarer Nähe, direkt an den Ufern der Schlei, siedelten vor mehr als 1.000 Jahren dänische Wikinger und schwedische Waräger – ein skandinavisches Volk von Kriegern und Händlern – und gründeten die Siedlung Haithabu, die sich rasch zu einem der bedeutendsten Handelszentren in ganz Nordeuropa entwickelt hatte. Rund um die Siedlung haben die Wikinger einen halbkreisförmigen Wall zum Schutz errichtet, auf welchem die Besucher heute zum historischen Freigelände spazieren können.

Mitten drin in der Zeit der Wikinger

In Haithabu erwarten die Besucher Männer mit wilden Mähnen und langen Bärten, die zu Zöpfen gebunden sind. Dazwischen tummeln sich Kinder, welche in braune und grüne Leinen gewandelt sind und Frauen mit geflochtenen Haaren, die das Feuer schüren, in großen Kesseln kochen oder an originalgetreuen Webstühlen Stoffe anfertigen.

Nahezu in der gesamten Siedlung wird mit Werkzeug aus der Zeit der Wikinger altes Handwerk gezeigt. Beispielsweise arbeitet ein Holzdrechsler mit einem Werkzeug, welches über ein von einem Fußpedal angetriebenes Seilsystem zum Drehen um die eigene Achse gebracht wird. An einer anderen Ecke des Dorfes werden Pfeile hergestellt, welche die Besucher an einer kleinen Schießanlage ausprobieren können. Ein Wikinger zeigt den Besuchern, wie sie mit Pfeil und Bogen auf dort aufgestellte Holztiere schießen können.

Darüber hinaus können Kinder und Jugendliche noch viele weitere Sachen probieren. Beispielsweise dürfen sie Fladen am Feuer backen oder einen Aufstrich aus Brennnesseln herstellen. Aber auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz: Sie bekommen wissenswerte Infos zum Bau der Häuser, können an Themenführungen und verschiedenen Erlebnisprogrammen teilnehmen.

Juni 2017

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