Das Syker Vorwerk: ein Gesamtkunstwerk

Im Syker Vorwerk trifft gewissermaßen Geschichte auf moderne. Denn in diesem Gebäude-Ensemble, welches im frühen 18. Jahrhundert errichtet wurde und somit zu den ältesten Gebäuden der Stadt zählt, befindet sich heute ein Zentrum für zeitgenössische Kunst. Dort werden seit dem Herbst 2007 wechselnde Ausstellungen verschiedenster Art präsentiert. Hier werden die Arbeiten von Künstlern aus der Region ebenso gezeigt wie die Werke nationaler und internationaler Künstler. Des Weiteren entstand im rund zwei Hektar großen Garten ein Skulpturenpark.

Die Geschichte des Syker Vorwerks

Ein landwirtschaftliches Vorwerk – also ein Gutshof – wurde in Syke bereits im ausgehenden 16. Jahrhundert gegründet. Dadurch sollte die Besatzung der örtlichen Burg gewährleistet werden. In den folgenden Jahrzehnten wurden weitere landwirtschaftliche Gebäude errichtet, das Amtshaus, in welchem das Zentrum für zeitgenössische Kunst untergebracht ist, um 1730. Die Burg wurde jedoch während des 30jährigen Krieges geschliffen, sodass die landwirtschaftlichen Nutzflächen später an Landlose vergeben wurden. Lediglich das Amtshaus blieb im ursprünglichen Zustand erhalten und wurde stets gepflegt. Der Grund: Hier wohnten bis 2002 die Amtmänner, Landräte und schließlich die Oberkreisdirektoren.

Der Landkreis Diepholz übertrug das Syker Vorwerk 2002 auf die gemeinnützige Stiftung Kreissparkasse Syke. Diese richtete darin das Zentrum zeitgenössischer Kunst ein. Darüber hinaus befindet sich seit 2005 in der früheren Wohnung des Kutscherhauses das Bauernhausarchiv des Syker Kreismuseums. Als Magazin für die Vorwerk-Kunstsammlung dienen die früheren Pferdeställe.

Der Garten im Syker Vorwerk

Der komplette, zwei Hektar große, Garten soll komplett in einen Skulpturenpark verwandelt werden, der sich den Besuchern mit faszinierenden Gegensätzen präsentiert. Denn während die früheren Gemüse- und Obstbeete in eine Rasenfläche umgestaltet wurden, handelt es sich bei einem kleineren Teil des Gartens um einen herrschaftlichen Park mit einem großen Bestand an Bäumen, die gegen Mitte des 19. Jahrhunderts gepflanzt worden waren. Durch diesen Teil des Gartens führt ein Wegesystem.

September 2017

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