Den Zauber des Watts auf Dithmarschen im Winter erleben

Naturliebhaber schätzen die Nordsee als Reiseziel nicht nur in den Sommermonaten, wenn Badegäste die Strände der Region bevölkern, sondern auch in den Wintermonaten. Wattwanderungen haben in dieser Jahreszeit nämlich ihren ganz besonderen Reiz – vorausgesetzt natürlich, die Wanderer sind für eine derartige Tour richtig gekleidet.

Das erwartet die Besucher bei einer Wattwanderung auf Dithmarschen in Wintermonaten

Fauna und Flora präsentieren sich im Watt während der Wintermonate nicht allzu üppig, nachdem sich selbst der Wattwurm bis zu einer Tiefe von 30 Zentimetern tief in den Erdboden zurückzieht oder in die Priele zurückzieht. Bei den Prielen handelt es sich um natürliche Wasserläufe im Watt, die sich in den Überflutungsmooren an der Küste oder in der Marsch bilden. Bei einem Priel kann es sich um die natürliche Fortsetzung eines Flusses auf dem Wattmeer, aber auch um ein Wasserstück handeln, das Meeresteile, die während des Niedrigwassers voneinander getrennt sind, miteinander verbindet. Dafür können die Teilnehmer an den geführten Wattwanderungen im Winter die heimischen Vögel umso besser beobachten und traumhafte Sonnenuntergänge erleben.

Ein besonderes Erlebnis: die Grünkohlwattwanderung

Relativ neu im touristischen Angebot auf Dithmarschen ist die sogenannte Grünkohlwattwanderung. Diese führt die Besucher auf die zwischen den Prielen Ossengoot, Norderpiep und Scholloch gelegen Wattfläche. Diese Tour beginnt an der Badestelle in Westerdichstrich und hat eine Länge von etwa zehn Kilometern. Die Teilnehmer sind also in etwa drei bis vier Stunden unterwegs, bevor sie zusammen mit ihrem Wattführer zu einem traditionellen Grünkohlessen einkehren.

Januar 2018





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