Teterow: der geographische Mittelpunkt

Die Stadt Teterow mit fast 8.900 Einwohnern gilt als geographischer Mittelpunkt von Mecklenburg-Vorpommern. Sie liegt am Teterower See in der Mecklenburgischen Schweiz. Südwestlich der Stadt entspringt die Kleine Peene, die in den Mühlenteich fließt.

Besiedelt war die Gegend um Teterow bereits in der Steinzeit, ab dem 6. Jahrhundert siedelten verschiedene germanische und slawische Stämme in der Region. Im 9. Jahrhundert wurde auf einer Insel im Teterower See eine Burg errichtet, die nicht nur Sitz des Fürsten, sondern auch ein Kultort war.

Planmäßig angelegt wurde die heutige Stadt Teterow um 1230 auf einem Hügel, der von Schlamm und Wasser umgeben war. In und aus der Stadt gelangte man über zwei Dämme, an welchen auch Wasserstraßen aus verschiedenen Richtungen zusammen flossen.

Bekannt wurde Teterow vor allem in Kreisen von Fans des Motorsports. Das internationale Bergringrennen lockt zu Pfingsten zahlreiche Besucher aus nah und fern an. Motorsportler kämpfen bei diesem Rennen auf der größten Natur-Grasbahn ganz Europas um den begehrten Titel. Die Motorrad-Rennen haben in Teterow übrigens eine lange Tradition: Schon in den 1920er Jahren wurden die ersten Rennen in und um die Stadt veranstaltet. Schnell umgesetzt wurde der Wunsch nach einer richtigen Rennbahn und so konnte bereits am 29. Juni das erste Rennen in einem professionellen Umfeld stattfinden. Von den Vereinen der Stadt werden aber auch weitere Sportarten wie Fußball, Wassersport oder Reitsport gepflegt. Segler von Jollen und Kuttern finden auf dem Teterower See die besten Bedingungen für den Wassersport.

Im kulurellen Bereich sorgen das Junge Theater Teterow und die Galerie des Kunstvereins Teterow für reges Leben. Die Besucher finden in der malerischen Stadt aber auch jede Menge baulicher Sehenswürdigkeiten. So vereinigt die Stadtkirche St. Peter und Paul aus dem 13. Jahrhundert Elemente der Spätromantik und der Gotik in sich. 1995 wurde auf dem Marktplatz eine Gedenkplatte eingelassen, die den geographischen Mittelpunkt des Bundeslandes markiert.

Die Stadtmühle, 1800 errichtet, gilt als gutes Beispiel für den gelungenen Aufbau historischer Gebäude nach dem verheerenden Brand von 1792. Inzwischen dient dieses Fachwerkgebäude als Kulturzentrum und Gaststätte.

Die Burgwallinsel beherbergt eine slawische Befestigungsanlage. Während die Insel im Mittelalter von der Stadt aus über eine hölzerne Brücke erreicht werden konnte, verkehrt heute eine Seilfähre zwischen Insel und Stadt.


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