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Eine Ausstellung zur Kieler Stadtgeschichte

Eine Reise ins Mittelalter können die Gäste der Stadt Kiel unternehmen. Denn bis zum im historischen Gewölbekeller des Warleberger Hofes eine Ausstellung zur Geschichte Kiels in vorindustrieller Zeit zu sehen. Auch die wechselhafte Geschichte des denkmalgeschützten Gebäudes wird bei dieser Gelegenheit präsentiert.

Die Geschichte des Hauses

Beim Warleberger Hof handelt es sich um das letzte Adelspalais, das aus der Zeit vor 1864 in der Kieler Altstadt erhalten blieb. Erbaut wurde es anno 1616 für den Amtsschreiber von Herzog Froedrich III, Christoph Martens. Den Namen Warleberger Hof erhielt das Gebäude von Landsass Henning von Thinene auf Warleberg, welcher das Anwesen 1695 kaufte. Durch Heinning Bendix von Rumohr wurde der ursprüngliche Warleberger Hof von Henning Bendix 1795, wodurch das Anwesen sein heutiges Gesicht erhielt. Denn bei den Luftangriffen der Alliierten wurde der Werleburger Hof als einziges historisches Anwesen in Kiel nicht nennenswert beschädigt. In den Nachkriegsjahren wurde der Werleberger Hof zunächst von der Universität genutzt, bevor 1970 dort das Stadtmuseum untergebracht wurde.

Die Ausstellung im Werleberger Hof

Der größte Teil der Ausstellungsfläche von 400 Quadratmetern ist für die Darstellung der Kieler Stadtgeschichte reserviert, regelmäßig finden hier außerdem Ausstellungen zu anderen Themen statt. Im Fokus der Ausstellung steht unter anderem die Entwicklung Kiels nach der Gründung der Stadt. Wichtige Themen sind neben der städtischen Verfassung und Gerichtsbarkeit auch der Kieler Umschlag und die politische und wirtschaftliche Situation Kiels in der Zeit um 1700. Beleuchtet werden beispielsweise die Beziehungen zwischen Adel und Bürgertum, die wesentlich zur Entwicklung von Kiel beigetragen haben.

Als wichtigstes Exponat der Ausstellung gilt der Gewölbekeller selbst, da er zur ältesten erhaltenen Bausubstanz der Hansestadt gehört. Weitere herausragende Ausstellungsstücke sind der Tisch des Kieler Niedergerichtes, der 1624 gefertigt wurde, ein Modell des Kieler Schweffelhauses sowie das Diorama "Kiel um 1700". Die Besucher können außerdem verschiedene Stücke, die in der Kieler Fayencemanufaktur im 18. Jahrhundert gefertigt wurden, sowie Schmiedearbeiten aus Silber bestaunen.

Mai 2014

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