Eine Hommage an den Kunstpionier Otto Piene

Noch bis zum 3. März präsentiert die Kunsthalle Bremen zum Gedenken an Otto Piene dessen "Salon de lumière. Der Künstler war im Juli aus den USA nach Berlin gereist, um dort der Eröffnung einer Ausstellung beizuwohnen und verstarb am 14. Juli in Berlin überraschend an einem Herzinfarkt.

Die aktuelle Ausstellung hat der Kunstverein Bremen, der über 70 Werke von Piene besitzt, aus seinem Fundus bestückt. Neben der Rauminstallation Salon de lumière gehören dazu diverse Foto- und Lithografien sowie bemalte Glasdias.

Leben und Schaffen von Otto Piene

"Jetzt sind die Bilder nicht mehr Verliese, die den Geist und den Körper fesseln, sondern Spiegel, von denen die Kräfte auf den Menschen übergreifen, Ströme, die sich frei im Raum entfalten, die nicht ebben, sondern fluten", umschrieb Otto Piene die Vision seiner Kunst in den 1960er Jahren. Sein Prinzip lautete: "Das Licht ist das Lebenselement des Menschen und des Bildes."

Geboren wurde der Künstler am 18. April 1928 in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Laasphe. Nach seinem Abitur, das Otto Piene 1947 absolvierte, studierte er 1949 und 1950 an der Akademie der Bildenden Künste in München Malerei und Kunsterziehung und wechselte dann an die Düsseldorfer Kunstakademie. Am 11. April 1957 gründete Piene zusammen mit Heinz Mack die Künstlergruppe ZERO, der sich 1961 auch Günther Uecker anschloss. Für das Trio war die Nachkriegskunst in Deutschland zu sehr mit der Vergangenheit behaftete, sie wollten eine Stunde Null für den Neuanfang.

Charakteristisch für Otto Pienes Werk ist das Einbeziehen von Licht, Schatten und Feuer in die geschaffenen Objekte. Darüber hinaus experimentierte er mit Multimedia-Kombinationen und wurde vor allem für seine lichtkinetischen Arbeiten bekannt. "Blue Planet/Blauer Planet" gilt als bekanntester Werkzyklus von Otto Diek. Sein zentrales Motiv für diese Arbeiten lautete: "Der Blaue Planet soll grün bleiben!"

Januar 2015

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