Ludwigslust: ein einzigartiges Stadt-Ensemble

Das bauliche Ensemble, welches um das barocke Schloss Ludwigslust angelegt wurde, gilt als einzigartig in ganz Norddeutschland. Nicht umsonst wird das Schloss Ludwigslust auch gerne als das „Versailles des Nordens“ bezeichnet.

Die Geschichte der Stadt Ludwigslust

Die Historie von Ludwigslust ist äußerst eng mit der des gleichnamigen Schlosses verknüpft. Denn der ursprüngliche Name des Ortes lautete Klenow. Das Dorf entstand während des 16. Jahrhunderts rund um das Gut Klenow, welches bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erwähnt wird.

Einen Aufschwung erlebte der Ort, als Prinz Christian II. Ludwig, Herzog zu Mecklenburg an der Stelle der Ortschaft in den 1730er Jahren ein Jagdschloss im Fachwerk-Stil erbauen ließ. Nachdem er 1747 regierender Herzog im Herzogtum Mecklenburg-Schwerin geworden war, wurde der Ort Klenow auf Weisung des Herzogs in „Ludwigslust“ umbenannt. Nachdem Christian Ludwig anno 1756 verstorben war, verlegte Herzog Friedrich der Fromme, sowohl Hofhaltung als aus Residenz von Schwerin nach Ludwigslust zu verlegen. Die Verlegung des Hofes dauerte bis 1765.

In den folgenden Jahren setzte eine rege Bautätigkeit ein, um die Residenzstadt planmäßig anzulegen. In diesem Zusammenhang entstand auch einer der größten Landschaftsparks in ganz Norddeutschland. Rund um das Schloss Ludwigslust wurden von Baumeister Johann Joachim Busch Häuser für das Schlosspersonal erbaut. Allerdings blieb Ludwigslust nur für einen relativ kurzen Zeitraum Residenzstadt. Denn Herzog Paul Friedrich verlegte die Residenz 1837 wieder zurück nach Schwerin.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ludwigslust

Prägend für das Stadtbild ist das barocke Schloss Ludwigslust, welches durch Johann Joachim Busch geplant wurde. Er zeichnete ebenfalls für die Planung der barock-klassizistischen Stadtkirche verantwortlich, die in der zweiten Hälfte der 1760er Jahre erbaut wurde. Den Schlosspark legte Busch als barocken Garten nach französischem Vorbild an. Verziert wurde der Park, der bis heute der größte Park in Mecklenburg-Vorpommern ist, mit Springbrunnen und Alleen.

Oktober 2017





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