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Boltenhagen: Ein Muss für Naturfreunde: die ökologische Strandwanderung

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des mecklenburg-vorpommerschen Seebades gehört seine Eindrucksvolle Steilküste. Die Besucher können von hier aus den Panoramablick über die ganze Mecklenburger Bucht genießen. Für die Gäste werden fast ganzjährig Führungen rund um den Boltenhagener Strand angeboten. Für die jüngsten Urlaubsgäste gibt es beispielsweise die Piratenwanderung mit einer richtigen Schatzsuche. Naturfreunde sollten sich die Ökologische Strandwanderung zwischen Mai und November nicht entgehen lassen. Die Teilnehmer marschieren an jedem Donnerstag vom Kurhaus aus zur Steilküste und erfahren Wissenswertes über Geologie, Fauna und Flora.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Als weitere Sehenswürdigkeit gilt die Boltenhagener Seebrücke, die 1992 errichtet wurde und 290 Meter weit in die Ostsee hinein ragt. Eine ältere Brücke wurde bereits 1911 errichtet, etwa 30 Jahre später aber von der Witterung zerstört.

Die Evangelische Kirche zur Paulshöhe steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1872 und 1873 als Kapelle auf der Paulshöhe errichtet. Erhalten blieb von der ursprünglichen Ausstattung unter anderem das Altarbild, das eine Kreuzigungsszene zeigt, ein vergoldeter Silberkelch aus dem 17. Jahrhundert und eine Taufschale aus dem Jahr 1948. Bei der Kapelle steht ein Gedenkstein, der an das Hochwasser im November 1872 erinnert. Damals wurde Boltenhagen fast vollständig zerstört.

Das ist Boltenhagen

Den Status eines Ostseebades bekam Boltenhagen am 5. Juli 1929. Zum staatlich anerkannten Erholungsort wurde Boltenhagen 1956, am 20. März 1998 folgte die Anerkennung als Seeheilbad.

Boltenhagen mit seinen knapp 2.500 Einwohnern liegt im Nordwesten Mecklenburg-Vorpommerns zwischen Lübeck, Wismar, Klütz und Grevesmühlen. Die Wurzeln von Boltenhagen reichen bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück, als der Ortsteil Tarnewitz erstmals erwähnt wird. Die Geschichte des Fremdenverkehrs reicht zurück bis 1803, als der Graf von Bothmer den ersten Badekarren in Boltenhagen aufstellte. Auch in den vergangenen Jahren wurde die Infrastruktur für die Gäste kräftig ausgebaut. So wurde etwa 2008 die Weiße Wiek, ein Hafen für Skipper, Berufsfischer und Wasserwanderer, eröffnet.

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