Stadland (Wesermarsch)

Die Gemeinde Stadland liegt zwischen Weser und Jadebusen und die satte, grüne Landschaft mit den vom Wind gebogenen Bäumen macht ihren besonderen Reiz aus.

Die Strohauser Plate ist eine Insel in der Unterweser, die sich im 16. und 17. Jahrhundert aus Sandbänken entwickelte und heute Teil eines Naturschutzgebietes ist. Sie kann von Rodenkirchen aus per Ruderboot erreicht werden, darüber hinaus gibt es keine Verbindung zum Festland. Auf der Insel lebt noch ein Landwirt, der dort eine Mutterkuhhaltung betreibt. Das Betreten der Insel ist nur im Sommer im Rahmen einer Führung gestattet und sie wird dann per Kanu angefahren.

Die Windmühle in Seefeld, ein Galerieholländer mit Windrose und Jalousieflügeln, ist Teil der Friesischen Mühlenstraße und noch bis zum Jahr 1968 kommerziell genutzt worden. Heute finden dort kulturelle Angebote statt und ein gemütliches Mühlen-Cafe sowie ein Mühlen-Laden sind ganzjährig am Wochenende und von Juni bis September auch werktags geöffnet. In den Hafen der Ehe einlaufen kann man ebenfalls im romantischen Ambiente dieses altehrwürdigen und sympathischen Bauwerks.

Im Ortsteil Rodenkirchen wird im September jeden Jahres ein mehrtägiger Jahrmarkt zum Anziehungspunkt für viele Bürger und Gäste, der so genannte Roonkarker Mart. Es ist der größte seiner Art im ganzen Landkreis und auch der älteste. Vor der Eröffnung zieht ein Festumzug mit geschmückten Wagen und Musikkorps durch den Ort. Einer der weiteren Höhepunkte der Festtage ist die Versteigerung eines ganzen Schweins. Den Ausklang der Großveranstaltung bildet ein Feuerwerk.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Stadland:

Das Bronzezeithaus Hartwarderwurp

Beim Bronzezeithaus Hartwarderwurp handelt es sich um den Nachbau des ältesten bekannten Bauernhaus in der Wesermarsch im neunten oder zehnten vorchristlichen Jahrhundert. Eingebettet ist dieses Bronzezeithaus in ein Freigelände mit einer Fläche von 500 Quadratmetern. Die Reste von Häusern wurden bei Baggerarbeiten 1972 gefunden. Diese hatten sich im feuchten Boden 3000 Jahre lag erhalten. Die Überreste eines der Häuser wurden 1990er Jahre ausgegraben, mit dem Nachbau des Hauses wurde 2005 begonnen. Hier sehen die Besucher das Leben in der Bronzezeit hautnah und können im Rahmen von Aktionstagen auch Brot nach Art der Bronzezeit backen.

Die St.-Matthäus-Kirche

Erbaut wurde die St.-Matthäus-Kirche in Rodenkirchen im 13. Jahrhundert auf einer etwa fünf Meter hohen Wurt. Sehenswert ist in diesem Bauwerk aus Portsandstein vor allem die nachreformatorische Ausstattung. So gelten die Kanzel und der Altarretabel als Hauptwerke des norddeutschen Bildschnitzers Ludwig Münstermann. Einige Stücke wie zwölf geschnitzte Apostel stammen noch aus dem Mittelalter, die an der Brüstung der Orgelempore angebracht wurden. Bemerkenswert ist außerdem das steinerne Taufbecken in Form eines Kelches.

Die St.-Secundus-Kirche

Die Kirche St. Secundus in Schwei wurde 1615 als Saalkirche aus Backstein erbaut. Zwei Jahre später wurde im Westen ein schlichter Glockenturm angebaut. Im Inneren gibt es verschiedene Szenen aus der Bibel zu sehen. Teile der Ausstattung wie der Altaraufsatz und die Kanzel stammen aus der Werkstatt von Ludwig Münstermann. Die Figuren auf der Kanzel sind von besonderer plastischer Qualität.

Weitere Sehenswürdigkeiten:


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