Varel-Dangast

Varel liegt im Süden von Wilhelmshaven in Friesland am Jadebusen in gemäßigtem Seeklima zwischen Wald und Meer.

Im beschaulichen Nordseebad Dangast mit Blick auf den kleinen Sielhafen finden Badegäste einen zwei Kilometer langen Sandstrand, einige ausgedehnte Campingplätze und ein Meerwasserschwimmbad mit gesundem Jod-Sole-Wasser vor. Im Sommer bezaubert hier das Dangaster Hafenfest mit seinem Schlickschlittenrennen.

Das älteste Bauwerk der Stadt, die Schlosskirche, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der fast zehn Meter hohe Schnitzaltar aus dem Jahr 1614 ist besonders sehenswert.

Eine weitere Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Vareler Windmühle aus dem Jahr 1848. Sie ist mit ihren 29,80 Metern Höhe die zweithöchste Mühle in Deutschland. Die Mühle ist zwar noch voll funktionsfähig, dient heute aber als Heimatmuseum. Das Highlight in dieser Ausstellung sind die beiden Hansa-Oldtimer von 1919 und 1924.

Im Hafen von Varel schaukeln private Sportboote und Fischkutter und der hungrige Gast findet zahlreiche Gastronomiebetriebe, in denen vornehmlich Fischspezialitäten angeboten werden. Gleich am Hafen hat man auch die Möglichkeit, einen neugierigen Blick in das Spijöök Museum zu werfen – das erste Museum für Kuriositäten und Seemannslegenden. Die humorvollen Führungen sind ein Erlebnis, das man nicht so schnell wieder vergisst.

Regelmäßige Veranstaltungen sorgen in Varel das ganze Jahr über für Unterhaltung, so zum Beispiel das Frühlingsfest, der Töpfermarkt im August, der Pferde- und Fohlenmarkt im Herbst und der Weihnachtsmarkt in der Adventszeit.

Für kulturell und historisch interessierte Gäste des Nordseebades Dangast lohnt sich ein Bummel durch die Stadt Varel. Sie entdecken hier so manches sehenswerte Gebäude, aber auch Museen und Kunst.

Die Schlosskirche in Varel

Die Schlosskirche besticht vor allem durch ihre Ausstattung. Diese verdankt das Gotteshaus dem herrschenden Grafenhaus, welches sich schon früh zum Protestantismus bekannt hatte. Denn Graf Anton II. Von Delmenhorst beauftragte den Hamburger Bildhauer Ludwig Münstermann, die Schlosskirche im Stil des Manierismus neu auszustatten. Die so entstandene Altarretabel, der Taufstein mit Deckel und die Kanzel sind bis auf den heutigen Tag nahezu vollständig erhalten und gelten als Hauptwerke dieser Stilrichtung in Norddeutschland.

Das Waisenhaus

Fertiggestellt wurde das Vareler Waisenhaus anno 1671 Der Backsteinbau, der in einem Übergangsstil von der Renaissance zum Barock erbaut wurde, gilt seit 1996 als Denkmal von Nationalem Rang.

Das Heimatmuseum

Der Heimatverein erwarb 1952 das Anwesen am Neumarktplatz, ein Fachwerkhaus aus dem 17 Jahrhundert, um hier ein Heimatmuseum einzurichten. In den Räumlichkeiten des Museums können sich die Besucher umfangreich über die Geschichte von Varel und der Region bis zurück in die Urzeit informieren.

Das Nationalpark-Haus „Alte Schule“

Dieses Informations- und Erlebniszentrum befindet sich in der alten Dangaster Dorfschule. Die Besucher können sich hier umfangreich über das „Niedersächsische Wattenmeer“ und die Region informieren.

Der Arngaster Leuchtturm

Der Arngaster Leuchtturm liegt Mitten im Jadebusen. Bei Ebbe finden dorthin geführte Wattwanderungen statt.

Der Wasserturm

Der 50,5 Meter hohe Wasserbrunnen wurde 1913 gebaut, um die Stadt mit Wasser aus dem eigenen Brunnen zu versorgen. Außerdem dient der Wasserturm zur Versorgung der Stadt mit Trinkwasser aus dem eigenen Brunnen.

Die Galerie Willy Hinck

Die Galerie Willy Hinck beheimatet den künstlerischen Nachlass von Willy Hinck, bestehend aus zahlreichen Fotografien und Skizzen. Eingangsbereich und Hof wurden von seiner Tochter Ulrike Hinck gestaltet.

Das Franz Radziwill Haus

Besucher können sowohl das Wohnhaus als auch das Atelier des Künstlers besichtigen. Gezeigt werden hier auch Arbeiten des Künstlers. Zudem finden hier jährlich wechselnde Ausstellungen statt.


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