Kühlungsborn: der größte Badeort

Etwa 25 Kilometer von Rostock entfernt liegt die 7.000-Einwohner-Stadt Kühlungsborn direkt an der Ostseeküste. Seit 1996 darf die Stadt den Titel „Seebad“ führen. Die Strandpromenade des Ortes ist mit über drei Kilometern Länge eine der längsten in ganz Deutschland. Vorbildlich gilt der separate behindertenfreundliche Zugang zur Promenade, der auch von anderen Einrichtungen nach Kühlungsborner Vorbild übernommen wird. Sowohl Strand- als auch Hafenpromenade sind Teil des Europäischen Fernwanderweges E9.

Kühlungsborn ist eine noch junge Stadt, die 1938 durch die Vereinigung der Gemeinden Brunshaupten, Arendsee und Fulgen entstand. Das Ostseebad ist außerdem Sitz des Instituts für Atmosphärenphysik der Leibnitz Universität. Ganz in der Nähe betreibt diese das Forschungsradar OSWIN.

Die Anfänge für den Badeort liegen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals ließ E. Wittholz von Fulgen ein Logierhaus bauen und Prospekte drucken, mit welchen er für den Badeort die Werbetrommel rührte. Seither steigt die Zahl der Gäste langsam, aber kontinuierlich an.

Der historische Ortskern, immerhin sind die einzelnen Gemeinden, die zur Stadt zusammen wuchsen, etwa 800 Jahre alt, wurde seit der Wiedervereinigung sorgfältig saniert. Zahlreiche historische Bauten wurden wieder hergestellt, doch zugleich wurden einige Bauten aus der historischen Bäderarchitektur abgerissen.

Ein absolutes Highlight ist die Schmalspur-Dampfbahn Molli, die Kühlungsborn mit Bad Doberan verbindet. Während des G 8 Gipfels in Heiligendamm wurde diese Bahn als Presseshuttle eingesetzt. Zu den wichtigsten Bauten gehört der Ostsee-Grenzturm in der Nähe der 240 Meter langen Seebrücke. Es handelt sich um einen der letzten erhaltenen Grenztürme des DDR-Regimes.


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